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Am 14. Januar 2020 wird der erweiterte Support für Windows Server 2008 und 2008 R2 von Microsoft eingestellt.

Dies bedeutet, dass keine regelmäßigen Sicherheitsupdates mehr bereitgestellt werden. Entsprechende Systeme bekommen dann keine Sicherheitsupdates mehr und könnten damit Cyber-Angriffen schutzlos ausgesetzt sein. Es gibt mehrere Möglichkeiten mit dem Ende der Sicherheitsupdates für Windows Server 2008 umzugehen. Wir haben vier Varianten zusammengestellt: 

 

1. Man kann es darauf ankommen lassen. Windows Server 2008 und 2008 R2 können natürlich auch ohne Sicherheitsupdates weiter betrieben werden. Die Gefahr eines Cyber-Angriffs steigt erheblich an. Im Problemfall wird dann keine Unterstützung mehr gewährt. Zudem werden viele Compliance-Richtlinien nicht mehr eingehalten. Einige Unternehmen sind möglicherweise Richtlinien unterworfen, die den Einsatz von nicht mehr supporteter Software verbietet. Wir empfehlen diese Variante natürlich nicht!

2. Aktualisierung der Server auf eine neuere Version, im besten Fall auf die neuste Version, Windows Server 2019. Je neuer die Version, desto länger dauert es bis zur nächsten Migration. Außerdem wird umso mehr von der technischen Entwicklung profitiert. Zumindest in der Theorie. Wer auf Nummer sicher gehen will, migriert auf den etablierten Windows Server 2016 auch wenn dadurch die nächste Migration nach vorne rückt. Hierbei entstehen Kosten für die Migration, unter Umständen, falls keine Software Assurance (SA) abgeschlossen ist, Lizenzkosten und natürlich Hardwarekosten - sofern erforderlich.

3. Migration der Server auf Azure. Wenn die entsprechenden Server und Anwendungen auf Azure lauffähig sind – also virtuell in der Cloud betrieben werden können, gibt es die Möglichkeit auf Azure zu migrieren. Kunden, die das tun, erhalten dann kostenfrei von Microsoft weitere drei Jahre „Extended Security Updates“ für die Server.

4. Die „Extended Security Updates“ kaufen. Diese Möglichkeit soll es für weitere drei Jahre geben. Voraussetzungen und Kosten stehen zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Detail fest. Die Kosten werden von Microsoft derzeit mit 75% einer vollen aktuellen Lizenz angegeben. Dieser Weg ist für die Kunden interessant, die Software nutzen, welche eben nur auf Windows Server 2008 lauffähig ist und nicht zu Azure migrieren können oder wollen.

 

Wir beraten Sie gerne unabhängig und individuell zu Ihrem Migrationsprojekt und unterstützen Sie dabei.

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