CETOS FAQs

Was ist Application Readiness?

Application Readiness bezeichnet die Vorbereitung von Anwendungen für den zuverlässigen Einsatz in einer IT-Umgebung und begleitet sie über ihren gesamten Lebenszyklus. Ziel ist es, Software so bereitzustellen, dass sie den technischen Anforderungen entspricht, mit der Zielplattform kompatibel ist und auf den Endgeräten der Anwender störungsfrei läuft.
 

Wann wird Application Readiness relevant?

Den größten Anstoß geben meist große Veränderungen wie ein Wechsel auf ein neues Windows-Release, die Umstellung der Softwareverteilung, etwa auf Microsoft Intune, oder der Umzug in die Cloud. Application Readiness endet damit aber nicht. Sobald neue Anwendungen hinzukommen, Hersteller Updates veröffentlichen oder sich die Systemlandschaft verändert, müssen Anwendungen erneut geprüft, angepasst und bereitgestellt werden. Application Readiness ist deshalb kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess im Lebenszyklus jeder Anwendung.
Zeichnung Rollout Endpoints
 

Wie läuft Application Readiness ab?

Am Anfang steht die Discovery: Alle im Unternehmen genutzten Anwendungen werden erfasst und inventarisiert. Gerade bei gewachsenen Umgebungen tauchen dabei oft Programme auf, die niemand mehr auf dem Schirm hatte. Im anschließenden Assessment wird geklärt, welche Anwendungen tatsächlich benötigt werden und welche Nutzergruppen sie verwenden. Was nicht mehr gebraucht wird, muss gar nicht erst aufwendig vorbereitet werden.
 
Danach prüft die Kompatibilitätsanalyse, ob die verbleibenden Anwendungen mit der neuen Umgebung funktionieren, zum Beispiel mit einem neuen Betriebssystem oder einer veränderten Systemlandschaft. Anwendungen, die dafür angepasst werden müssen, durchlaufen die Softwarepaketierung. Dabei werden sie technisch aufbereitet und in standardisierte Installationspakete überführt, damit sie sich automatisiert und reproduzierbar installieren lassen.
 
Bevor die Software unternehmensweit ausgerollt wird, steht das Testmanagement an. Häufig geschieht das in einer Pilotphase mit einer begrenzten Benutzergruppe, sodass Fehler auffallen, bevor sie viele Anwender betreffen. Erst danach folgt der Rollout, also die flächendeckende Verteilung über geeignete Werkzeuge wie Microsoft Intune oder den Microsoft Configuration Manager.
 

Was bringt Application Readiness?

Sie schafft die Grundlage für eine kontrollierte und planbare Softwarebereitstellung. Kompatibilitätsprobleme werden früh erkannt statt erst am ersten Arbeitstag auf dem neuen System, Plattformwechsel lassen sich besser vorbereiten, und Anwendungen werden einheitlich und nachvollziehbar auf den Endgeräten bereitgestellt. Das entlastet am Ende auch den Support, weil nach einer Umstellung weniger Störungen auftreten.
 
Wer Application Readiness als festen Bestandteil des Software Lifecycles versteht, muss bei neuen Releases und Updates nicht jedes Mal bei null anfangen. Bekannte Anwendungen, fertige Pakete und eingespielte Testverfahren machen jeden weiteren Durchlauf schneller und planbarer.
 
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